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Kreative Zone Auf vielfachen Wunsch eines der kreativsten Köpfe des Teams auch hier eingeführt. Hoffen wir mal, dass es auch reichlich gefüllt wird - nicht nur von den reinen Textern hier ;)

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Old 24.10.2013   #1
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Star Kreuzzug der Ratten neue Kapitel

Relusianer Teil 1
Fahrende Ritter sind eine ganz spezielle Ausprägung des Ordens. Manche Mitglieder verspüren eine Art missionarischen Ruf in sich, der sie unwiderstehlich ins weite All zieht. Neben den Agenten des AfI sind sie die einzigen Personen, die das Ordensgebiet im Ödnisquadranten verlassen, aber im Gegensatz zu den Agenten kehren sie im allgemeinen nie wieder zurück. Sie haben ihr Leben ihrem höheren Ziel geweiht und sind bereit dafür alles zu opfern.

Vom Orden bekommen sie ein kleines Schiff, meist von der Bauart eines Scoutschiffs der Imaren, damit sie als ganz normale Menschen reisen können, ohne auf ihre wahre Herkunft hinzuweisen. Für die bescheidenen Reisenden reicht so ein Schiffstyp eh mehr als aus. Nur mit einer Mönchskutte bekleidet und mit dem Allernötigsten versorgt entschwinden sie voller Eifer aus dem sicheren Ordensgebiet - immer auf der Suche nach den verstreuten Überresten der Kinder der Erde.
Es dürfte jedem klar sein, das diese Prediger selten in die bekannten Gebite reisen, nein, es zieht sie hinaus in die Tiefe des Alls, denn von vielen Flüchtlingsgruppen hat man seit Ewigkeiten nichts mehr gehört, seit sie das Gebiet der Imaren hinter sich liessen. Man geht beim AfI davon aus, das sich im Laufe der Zeit viele Kleingruppen in Gebiete bisher unbekannter Spezies begeben haben und deren Schicksal fraglich ist.

Es gibt ausgeprägte Befürchtungen, das es vielen von ihnen warscheinlich schlecht ergangen ist und manche gar nicht mehr existieren, vernichtet von feindlichen Lebensformen. Hier setzen nun die fahrenden Ritter an, sie begeben sich einsam auf die Suche nach den versprengten Menschen, tapfer und mutig den Kurs ins Unbekannte setzend. Niemand gibt sich der Illusion hin, jedem ist klar, dass die Mehrheit der Missionare auf ihrer Mission umkommen werden und ihr Schicksal ungeklärt bleiben wird.
Hunderte haben sich bereits auf den Weg gemacht und nur von den wenigsten ist jeh wieder was gehört worden. Die wenigen Ausnahmen jedoch, in denen Erfolge zu vermelden waren, ermutigen immer neue Reisende. Attalus Predon hatte zum Beispiel eine versprengte Menschengruppe in einer stillgelegten Asteroidenmine des Jalonkartells gefunden und erfolgreich missioniert. Das AfI organisierte daraufhin die Überführung der Menschen ins Ordensgebiet, ohne das die Jalon davon Notiz nahmen. Wenn man die Jalon kennt, diese gekrümmten, nahezu blinden, mit einem dichten Fell versehenen Bergarbeiter, die ihre bereits erschöpfte Heimat mit Rohstoffen aus dem All versorgen - denen ist einfach Wurst was mit den Ratten ist, die haben eigene Sorgen.
Oder Mina Orettian, ihr gelang es 200 Menschen aus den Fängen relusianischer Sklavenhändler zu befreien. Eine Heldentat sondergleichen - Relusianer sind brutal, hinterhältig und vollkommen amoralisch. Die denk- und auch sonst sehr faulen Relusianer sind zwar nicht die cleversten, aber sie sind sehr gerissen. Es fehlt ihnen das Verständnis für Mechanisierung und jegliche Lust zum selber arbeiten , aber sie haben eine Lösung für all ihre Probleme gefunden : Sklaven. Warum sich selber mühen oder eine Maschine erfinden, wenn man mit Brutalität und Gewalt andere zwingen kann, alles für einen zu erledigen!

So meiden alle kultivierten Spezies relusianische Zonen und willkommen sind die Typen natürlich auch nirgendwo. Ohne es zu ahnen haben sie sich aber einen Todfeind durch ihr Handeln gemacht: den Orden. Wenn schon "normale" Aliens als Verschmutzunmg des Weltalls gelten, dann kann man sich leicht vorstellen was unsere Krieger von diesem Gesindel halten: Bei Sichtung vernichten...

Schlimmer ist es für die Relusianer aber noch, dass ihr Gebiet nun natürlich von fahrenden Rittern geradzu überschwemmt wird, die ihrem Vorbild Mina Orettian nacheifern. Zusammenstöße können da nicht ausbleiben. Nun können sie einwenden, die kleinen Scoutschiffe stellen keine Gefahr dar, da sie nur minimal bewaffnet sind, aber sie haben eine besondere Kommausstattung: einen Langstreckennotsender auf einer ständig überwachten Frequenz. Bisher wurden nur Agenten des AfI damit angelockt, die meist nicht eingriffen - aber dann passierte, was irgendwann passieren musste...

Der fahrende Ritter Cheng Du Jing endeckte in einem relusianischen Konvoi einen Transporter mit 500 menschlichen Sklaven und er forderte die Relusianer auf, sie frei zu lassen. Die Relusianer taten dann was ihnen im Blut liegt: sie griffen das kleine Schiff an, das ja faktisch keine Chnace gegen die Übermacht hatte. Cheng Du Jing griff dann zum letzten Mittel das er hatte, dem Selbstopfer. Er ging auf Kollisionskurs mit einem relusianischen Kriegsschiff und setzt diese letzte Meldung ab:

"Ich Cheng Du Jing, im relusianischen Sektor 23C2 protestiere mit meinem Tod gegen die gotteslästerliche Versklavung von 500 Menschen durch die Relusianer." Die Relusianer hätten sicherlich darüber gelacht, wenn sie den Code entschlüsseln hätten können, denn die Tragweite des Inhaltes ist ehrlosen Lebensformen wie ihnen ja sowieso unverständlich.

Ödnisquadrant, Grenzsektor 15GR11

Kreuzer Blücher auf Tiefraumpatrouillie

Gamma Wache kurz vor dem Mitternächter

Brücke

Gespenstisch in die rote Nachtbeleuchtung ,um der Besatzung einen Tag und Nachtrhytmus zu simulieren, ist die Hauptkommandobrücke geflutet. Der Offizier der Wache, Leutnant Odin Faltskag, blickt verträumt über den vor der Brücke tief in den Raum ragenden Rumpf des Schiffs. Von hier aus hat er einen tollen Ausblick über die oberen A und B Türme mit ihren jeweils 3 Psionenresonatorgeschützen, die die Hauptbewaffnung der Kreuzer darstellen.

Kreuzer der Blücherklasse besitzen jeweils 3 Türme auf der Oberseite und auf der Unterseite des Rumpfs, also ingesamt 6 Türme mit ingesamt 18 Hauptgeschützen, die bei einer vollen Breitseite auf ein Ziel konzentriert werden können. Die Türme A und B oben liegen vor der Hauptbrücke, der C Turm dahinter. Auf der Unterseite ist die Aufteilung die Gleiche und wird von dem unteren Gefechtsstand, der aber wesentlich kleiner ist, geteilt. Bezeichnungen F, G und H.

Normalerweise sind die Nachtwachen unbeliebt, aber Leutnant Faltskag schätzt die Ruhe und den Gedanken, just in diesem Moment der befehlshabende Offizier dieses mächtigen Kreuzers zu sein. Hier kann man schon mal davon träumen, selbst mal ein Kommando zu haben. In seiner Zeit auf der Blücher hat er schon viel gelernt und mitbekommen wie man ein Schiff, wie dieses auf maximale Einsatzbereitschaft bekommt.

Wie oft kamen am Tag die Alarmübungen der Kapitäns... und die Drills der Geschützmannschaften die ohne Automatik zielen und feuern trainieren mussten... buchstäblich bis zum Umfallen. Viele Besatzungsmitgleider murrten, aber Faltskag empfand ohnehin ein tiefes Misstrauen automatischen Systemen gegenüber und er fasste den Entschluss, er würde es genau so machen, wenn er mal Kapitän sein würde.. und sei es nur ein kleines Patrouillienschiff. Um einen Kreuzer zu kommandieren muss er auch die Prüfung zur Aufnahme in das nautische Korps des Ordens bestehen. Dafür übt er jede freie Minute... Plötzlich wurde er aus seinen Tagträumen gerissen...

"Komm an Brücke"

"Hier Brücke"

"Empfange Notsignale eines fahrenden Riters aus dem relusianischem Raum."

"Gibt es zusätzliche Informationen?"

"Bereits dort eingetroffene 5 Korvetten melden schweren Konvoi."

"Danke."

Das können die Korvetten nie alleine schaffen, nach allem ihm vorliegenden Informationen ist das ein zu großer Brocken. Das erste Mal seit so vielen Jahren der Isoaltion greift der Orden wieder an... und ich bin dabei schießt es ihm durch den Kopf. Jetzt muss ich richtig handeln.

"Bootsman, wecken sie den Alten."

"Wirklich?"

"Keine Diskussion... der Alte muss das entscheiden."

Der "Alte" ist der Kapitän des Schiffes und hat weitreichende Kompentenzen hier draussen im All. Im Gegensatz zu ständig labernden Kapitänen einer bekannten Fernsehserie, die sich ständig feige hinter Direktiven verstecken, hat der Kommandeur vor Ort alle Vollmachten und auch die Pflicht rasch und entschlossen zu handeln.

"Kapitän auf der Brücke."

"Schon gut, weitermachen. Leutnant Faltskag ihre Meldung, bitte."

"Relusianische Sklavenhändler Herr Kapitän, ein fahrender Ritter hat einen großen Konvoi entdeckt, vor seinem Selbstopfer hat er noch einen Notruf entsandt. 5 Korvetten sind bereits in Gefechte verwickelt, jedoch deutlich in der Unterzahl. Sektor 23C2."
"Gut gemacht Leutnant, sie haben die Lage korrekt eingeschätzt und mich sofort informiert. Sie machen sich, weiter so."

"Danke Herr Kapitän, Gefechtsalarm?
"
"Jawohl, Gefechtsalarm, alle Mann auf ihre Stationen, das Schiff in volle Gefechtsbereitschaft versetzen."

Die Sirene heult los, überall springen die Mannschaftsmitglieder aus ihren Kojen hinein in Ihre Uniformen. Jedermann rennt zu seinem Gefechtsstand und fährt die Systeme hoch.

"Schiff bereit Her Kapitän."

"Sehr schön. OPZ, wurde ein mobiles Basisschiff der Relusianer gemeldet?"

Große Entfernungen oder größere Verbände der Relusianer brauchen aufgrund ihrer beschränkten Vorräte ein mobiles Basisschiff zur permanenten Versorgung. Der Preis für ihre Wendigkeit trotz der großen Frachträume für geraubte Güter und Sklaven.

"Basisschiff wurde samt Position gemeldet."

"Gut. Steuerman springen sie direkt in die Nähe des Basisschiffes. Waffen voll laden und volle Kraft voraus!"

"Käptn, springen mit voller Kraft voraus? Wir werden heiss in den Sektor springen, das ist riskant. Ein Fehler und..."

"Dann schlage ich vor, das sie keinen Fehler machen. Springen sie."

"Zu Befehl, Sprung"

Der Branantrieb zündet und im nächsten Moment erreichen sie den Zielsektor und rasen mit voller Kraft auf das nahe Basisschiff der Relusianer zu.

"Nehmen sie Position ideal querab ein. Hauptgeschütze auf das Ziel ausrichten."

Position ideal querab, bedeutet das das angreifende Schiff mit dem Bug voran nur soweit beidreht, damit auch die hinteren Türme das Ziel erfassen können. Der SInn ist es, die Feuerkraft einer Breitseite zu erreichen, selber aber nur so wenig wie möglich Angriffsfläche zu bieten.

"Position ideal querab, aye"

"Turm B meldet Störung der Zielautomatik, erfasst Ziel mit Handsteuerung."

"Gut, warten bis alle Türme Zielerfassung melden"

"Die Relusianer eröffen das Feuer auf uns."

Schon erfassen leichte Erschütterungen das Schiff, als die ersten Strahlen auf die Schilde treffen.

"Schilde halten"

"Ruhig Leute"

"Turm B hat überbrückt und Ziel mit Handsteuerung erfasst."

"Sehr gut. Blendschutz aktivieren..."

Der Blendschutz ist nötig aufgrund der extremen Blendwirkung der Psionenresonatoren.

"Volle Breitseite... Feuer!"

Wieder ein leichtes Zittern der Struktur... dann erfüllt das schreckliche Kreischen der Resonatoren das Schiff. Schon rasen die gleißenden 18 Strahlenbündel aus den Türmen auf das Ziel zu und reissen riesige Löcher in den feindlichen Rumpf, durch die man für einen Moment das All im Hintergrund sehen kann. Dann detoniert das relusianische Basisschiff in einem gewaltigen Feuerball.
Jubel auf der Blücher.

"So Kameraden, die Relusianer sind jetzt hier festgenagelt..."

"Kapitän, sie haben das Modul mit den versklavten Menschen gesprengt!"

"Was? Jetzt habe ich aber die Nase von denen wirklich voll. Mit denen wird jetzt mal richtig aufgeräumt. Informieren sie das Ordenskommando und ..."

"Kapitän, Notruf der Korvette Nottingham. Sie ist isoliert und steht unter schwerstem Beschuss."

"Dann haben wir ja unser erstes Ziel. Nehmen sie Kurs auf die Korvette, AK!"

Fortsetzung folgt.
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Old 24.10.2013   #2
Guennie1568
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Wie immer sehr spannend geschrieben. So liebe ich das
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Besucht doch auch mal dieses Projekt. (hat nichts mit x zutun)
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Old 04.05.2014   #3
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Relusianer 2

Auf der Brücke der Blücher breitet sich emsige Betreibsamkeit aus. Der Kreuzer ist das größte Schiff des Verbandes und besitzt eine Operationszentrale zur Koordinierung der Flottenaktionen. Auf dem Kapitän des Schiffes lastet nun eine gewaltige Verantwortung. Dringend muss eine Analyse der Situation durchgeführt werden.
"1WO was sagen die Sensoren, kurzer Abriss der Lage."

"Die Relusianer haben durch den Verlust ihres Basisschiffes eindeutig an Angriffskraft verloren, ihre Schiffe müssen nun sehr vorsichtig und defensiv agieren. Allerdings sind besonders die Korvetten schwer getroffen worden."

"Diese Schiffe sind einfach zu klein, man sollte sie langsam ausmustern oder nur noch zur Ausbildung nutzen. Sie sollen sich hinter die Zerstörer zurückfallen lassen und die Fregatten sollen die Flanken sichern."

"Wir sollten einen Reparaturschiff anfordern, Schiffe wie die Nottingham sind sonst verloren."

"Einerstanden. Fordern sie eins an, samt Sicherung."

"Bestätigt, springt in unsere Nähe... Feindschiffe weichen uns aus und rücken von der Nottingham ab."

"Feige Bande. Gut dann soll das Reparaturschiff den Verteidugungsparameter hier einrichten."

"Übermittelt."

"Tiefenraumkommunikation, rufen sie alle verfügbaren Schiffe, sie sollen sich der Aktion anschließen."

"Ausgeführt... weitere Relusianer kommen ins Kampfgebiet und noch eine Gruppe..."

"Zwei Relusianerflotten?"

"Nein... die andere Gruppe ist die 11te Zerstörerflotille."

"Ah... die 11te, sie ist mit dem neuem Z 15 Typ ausgerüstet. Das sind echte Kampfschiffe, die ideal zu unserem Kreuzer passen. Sie sollen das Zentrum besetzen."

Zerstörer der Z 15 Klasse sind 50 Prozent größer, deutlich schwerer bewaffnet und gepanzert als die Vorgängergeneration. Das Flottenneubauprogramm sieht eine Anstimmung der Schiffsklassen aufeinander vor, um so besser im Gefecht miteinander zu harmonieren.

"Nicht wir?"

"Nein... den Job kann die Wellington machen, zu mehr ist das Ding nicht nützlich..."

Die Wellington ist das einzige Schiff, das dem ürsrpünglichen Entwurf eines schweren Kreuzers entstammt. Es wurden keine weitere dieses Typs gebaut, weil er zu sehr dem Design der Imarenkreuzer ähnelt und damit im Vergleich zur Blücher nicht nur um einges kleiner, sondern viel zu schwach gepanzert und bewaffnet ist. Beschönigend wird das Schiff als mittlerer Kreuzer bezeichnet und ist eigentlich auf dem Weg in die Ausbildungsflotte, um überhaupt noch eine sinnvolle Verwendung zu finden.

"Hallo Wellington, noch einen kleinen Umweg am fliegen?"

"Wir dachten es wäre eine Schande, ein Schiff zur Ausbildung zu nutzen, das nie in einem echten Gefecht stand."

"So soll es sein, beziehen sie die Position."

In der Zwischenzeit hat sich das Reparaturschiff genähert und einige massive automatische Geschütztürme um sich herum ausgesetzt. Diese bilden zusammen mit den mobilen Minenfeldern einen Sicherheitsparameter um die mobile Werft.
Reparaturschiffe sind eigentlich kaum als Schiffe zu bezeichnen. Es sind eher Basen mit Branantrieb, die zu Zielpunkten direkt springen und nur rudimentäre Manövertriebwerke besitzen. Sie bleiben stets abseits der Gefechte und errichten um sich eine massive automatische Verteidigung. Kurz nach ihrer Ankunft stehen den kämpfenden Einheiten die Raumwerfteinrichtungen, Lazarette und andere wichtige Versorgungseinheiten zur Verfügung. Sollte die Gefahr bestehen das die Verteidigung überwunden wird, springen sie weg, seit ihrem Einsatz sind die Verluste der Ordenstruppen deutlich gesunken.
Die schwer angeschlagene Nottingham hat sich hinter den Parameter zurückgezogen und nun beginnen die Notreparaturen und Verwundete können in die Lazarette des Reparaturschiffes überführt werden. Zuerst müssen einige gefährliche Plasmalecks geschlossen werden.

"Die Wellington ist an ihrer Position angekommen!"

"Sehr gut. Haben die Relusianer sie schon entdeckt?"

"Höchst unwarscheinlich... die Störungen durch das Reparaturschiff und die Geschütztürme dürften die relusianischen Sensoren überfordern."

"Hörte ich da Störung feindlicher Sensoren? Können wir gerne übernehmen. Leichter Kreuzer für elektronische Kriegsführung Tesla stellt sich gerne zur Verfügung."

Leichte Kreuzer der Zitterrochen Klasse sind ebenfalls ein Produkt des Flottenerneuerungsplan. Sie ersetzen die alten Spähfregatten, die bei ihren Besatzungen nicht beliebt waren. Im Sensortarnmodus wurde es an Bord unerträglich heiss und stickig, auch die Quartiere der Mannschaften waren viel zu eng und schränkten alleine dadurch die effektive Einsatzdauer massiv ein.

Die neuen viel größeren leichten Kreuzer tarnen ihre Abstrahlungen aktiv und sind aufgrund der viel besseren Enrgieversorgung in der Lage effektive Störaktionen gegen feindliche Verbände durchzuführen. Und auch an die Besatzung hat man gedacht... nun besitzt jedes Crewmitglied einen kleinen Raum mit eigener Nasszelle. Die so gewonnene Privatsphäre erweist sich auf langen Missionen als sehr förderlich...

"Gute Sache. Gaukeln sie unseren relusianischen Freunden doch mal einige nette Illusionen auf den Schirm."

"Machen wir. Wir beziehen am Rande des Gefechtsfeld Position."

"Kapitän, empfange seltsame Signale!"

"Inwiefern?"

"Ein kleines Frachtschiff... müsste ein Imaren sein."

"Was ist da dran seltsam. Zumindest kann der Frosch froh sein, das wir hier sind... sonst hätten sich ihn die Relusianer schon geschnappt!"

"Es ist das andere Signal.. ein Sensorecho... exakt wie wir selber."

"Mmmmh... das kann doch nicht etwa... nein unwarscheinlich."

Imaren Frachter "Stromean"

"Da kommt was echt großes auf uns zu. Hohe Annäherungsgeschwindigkeit."

"Wie groß?"

"Also nach unseren Schiffbaumassstäben dürfte es ein Art Schlachtschiff sein."

"Was?"

"Ich denke es ist auf dem Weg in die Schlacht in der Nähe. Da sind eine Menge Relusianer mit mir unbekannten Schiffen in heftige Gefechte verwickelt."

"Zu unserem Glück, Relusianer sind echt die Pest."

"Verdammte Sklavenhändler."

"Schiff auf Kollisionsvektor."

"Ausweichen."

"Fliege Ausweichmanöver. Schiff hält weiter seinen Kurs."

"Zeigen sie mir mal das Schiff."

"Hier... auf dem Schirm... Mann, das ist ein Kasten... nicht gerade hübsch, sehr wuchtig, geradezu brutal, eine Schönheitspreis wird das nicht gewinnen. Wer baut nur solche groben Klötze?"

"Viele schräge Flächen.... Schuppenartige Panzerung... große Türme... oh nein... oh nein... sie sind wieder da..."

"Wer ist wieder da? Relusianer? Die sind doch wie eine Seuche, immer und überall."

"Nein... sowas kriegen die Relusianer nicht hin... diese Bauweise erinnert mich an den großen Krieg... eine Detailaufnahme dort vom vorderen Rumpf bitte..."

"Hier. Komische Schrift ist das. Welcher große Krieg?"

"Der gegen die Aasfresser... mein Uropa war dabei und seine Geschicheten wurden werdenbei uns von Generation zu Generation überliefert. Die Schrift... die kenn ich..."

"Keranisch? Pogga?"
"Moment.. ich entziffere... C... A... 002 Beo... wulf... oh Scheiße! Das habe ich befürchtet."

"CA? Beowulf?"

"Beowulf muss ein Name sein... Sagt mir nichts... aber das CA 002... CA ist das Kürzel des Ordens für Kreuzer... bloss weg hier! Sie sind wieder zurück. Wir müssen der Regierung das unbedingt melden. Das wird bei denen Panik auslösen."

"Was das soll nur ein Kreuzer sein? Und welcher Orden? Nei was von gehört."

"Der Menschenorden... das ist schon so lange her... ein Mitbringsel von Uropa war so ein Militärhandbuch zur Koordination mit unseren damaligen Verbündeten... mich hat alles über den Orden immer schon fasziniert. Und bereits damals wussten diese Typen ganz genau was sie wollten... riesige Kampfmaschinen um alles zu zermalmen, was sich ihnen in den Weg stellt. Obwohl Sie noch nicht die Mittel besaßen um so große Schiffe zu bauen... haben sie schon die Bezeichnungen definiert. Das ist echt langfristige Planung."

"Menschen? Sie meinen die Ratten bauen solche Schiffe... und bezeichen das Ding dann auch noch nur als Kreuzer? Hören sie auf mich zu foppen."

"Nicht die Ratten... diese Elendsfiguren, die in den miesen Ecken der Stationen vegetieren... vergisss das mal schnell, die Menschen des Ordens sind ein ganz anderes Kaliber... harte, brutale Krieger, die lernen das von Kindesbeinen an... und sie bauen ihre Schiffe für nur einen Zweck ... Zerstörung, die haben im Schiffsbau ganz andere Massstäbe als jeder andere... interessieren sich nicht dafür Gewinne zu machen... deshalb können sie einfach mehr Schiffe und die auch noch größer und mit mehr Feuerkraft bauen..."

"Was sollen wir tun... das Ding sieht aus, als könnte es uns im Vorbeigehen pulverisieren."

"Davon kannst du ausgehen, das es das kann... sende sofort den alten Code AG447I, das war damals die Meldung, das man ein Imarenschiff und nicht der Feind da ist."

"Gesendet. Wenn das nur ein Kreuzer ist... nicht auszudenken was da noch kommt. Bis zu welcher Klasse ging das Buch eigentlich."

"BBX - Superschwere Schlachtschiffe, Typ H. Damals hatten sie nur Fregatten und Zerstörer... sie haben echt gewaltige Fortschritte gemacht. Hoffentlich akzeptieren sie unser Signal."

"Sie scheinen uns zu ignorieren."

"Das ist ein gutes Zeichen. Die Relusianer werden einen schlimmen Tag haben... Ich denke da an Jarran... Weg hier... Bevor sie an uns ihre Zielerfassung kalibrieren."

"Jarran?"

"Bei der Schlacht von Jarran benutzten die Relusianer menschliche Sklaven um Asteroiden auf den Planeten zu lenken, denen sie versprachen danach frei zu sein."

"Und? Hielten Sie Wort?"

"Relusianer und ein Versprechen halten, sind zwei Dinge die nicht zusammen passen. Die Sklaven starben alle beim Aufprall, denn die versprochene Rettungskapsel gab es natürlich nicht. Die Ordensleute dürften davon erfahren haben... und jetzt haben sie eine perfekte Gelegenheit, sie werden furchtbare Rache nehmen.... die Relusianer werden für jeden Toten tausendfach zahlen..."

"Was? Tausend für einen?"

"Ja, so denken die Ordensleute. Ein Mensch ist tausend Aliens, wie sie uns so nennen, wert. Voller Schub! Wir wollen uns doch beim Sterben nicht den Relusianern anschliessen..."
Brücke Blücher

"Was ist denn jetzt mit dem angeblichen Sensorecho?"

"Moment... nanu? Das Echo nimmt Kurs auf uns... aber der Imarenfrachter entfernt sich..."

"Dann ist es kein Echo... Das kann nur..."

"Herr Kapitän hier Com. Der Kreuzer Beowulf möchte sich uns anschliessen!"

Ein Jubelschrei fegt über die Brücke. Das Eintreffen des Schwesterschiffes bedeutet einen massiven Zuwachs an Feuerkraft.

"Sehr gut, sehr gut. Verbindung herstellen."

"Steht."

"Hallo Beowulf, welch erfreulicher Anblick. Ihr müsst doch frisch von der Werft kommen."

"Wir waren gerade auf dem ersten Probeeinsatz zur Indienststellung. Aber wie kann man wohl besser die Einsatzfähigkeit von Schiff und Mannschaft beweisen, als im realen Gefecht. Ich sehe das wir ein Cannae für den Sklaventreiberabschaum vorbereitet haben. Dann wollen wir sie doch nicht warten lassen oder? Das wäre ja unhöflich!"

"Sie sagen es, mein Freund. Rache für Jarran!"

"So sei es! Schon bald werden ihre toten Körper im All treiben. Beowulf over and out"

"Steuermann Kurs auf in den Rücken der Relusianerflotte. Befehlen sie den Zerstörern das Manöver."

Fortsetzung folgt.
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Old 23.09.2014   #4
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Bastele gerade Relusianer Teil 3 fertig... ich denke zum WE hier.
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Old 28.09.2014   #5
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Relusianer 3

Die Schlacht tobt mit heftiger Intensität. Für eine Aussenstehenden sicherlich ein spektakulärer Anblick und offensichtlich ein bevorstehender Sieg der zahlenmäßig stärkeren Relusianerflotte.

Nun ist aber die bloße Anzahl nicht der Garant für einen militärischen Sieg. Feuerkraft, Schilde, Panzerung, Beweglichkeit, Geschwindigkeit, Ausbildungsstand der Mannschaft, Taktische Führung, Strategie und auch Glück sind entscheidende Faktoren. Und hier hakt es massiv bei den Relusianern. Denn große Gefechte, das entspricht einfach nicht ihrer Lebensweise.

Relusianer sind so etwas wie die Wegelagerer der Galaxie. Sie legen sich mit kleinen Rudeln ihrer beweglichen Schiffe in einen Hinterhalt und versuchen einzelne Zivilschiffe zu überfallen. Oder sie greifen mit mehr Schiffen unverteidigte Kolonien an. Dieses überall Gesindel trainiert nur dafür Schwächere auszurauben und zu versklaven und darin sind sie dann auch gut.

Aber den Überblick über ein so großes Flottenmanöver zu halten oder gar die Strategie des Gegners zu analysieren und einen Gegenplan zu entwickeln, das ist bestimmt nicht ihr Ding. Ganz und gar nicht.
Und so sehen sie nur die vermeintliche Schwäche des Gegners im Zentrum und stoßen mit allem nach was sie haben nach. Das man sich immer tiefer in die Umfassung des Gegners begibt, scheint niemanden zu interessieren oder gar zu beunruhigen, man hat ja viel mehr Schiffe...

Und von dem furchtbaren Hammer in Form der zwei mächtigen Kreuzer mit ihrer verheerenden Feuerkraft, der sich unbemerkt und unaufhaltsam nähert, um ihnen das Tod und Vernichtung zu bringen, davon ahnt kein Relusianer was. Denn die Störmanöver des Spezialschiffes machen sie blind für den heraufziehenden Sturm.

Brücke der Blücher

"Sind wir durch den Gegner bemerkt worden?"

"Ich denke nein, jedenfalls verändern sie nicht ihr Vorgehen."

"Gut, wir nähern uns weiter mit maximalem Schub"

"Die Tesla meldet, das Gegner seine Heckwaffen deaktiviert und alle Energie auf die Frontphalanx geschaltet hat."

"Das kann nur bedeuten, das sie nicht die geringste Ahnung haben, das wir anrollen. danken sie der Tesla für ihre hervvorragende Arbeit."

"Noch 20 Sekunden bis Feuerreichweite der Hauptgeschütze."

"Wann sind die Flankenwaffen in Reichweite?"

"In 14 Sekunden."

"Dann sollten wir uns soweit nähern, bevor wir das Feuer eröffnen. Es sei denn wir werden vorher angegriffen. Was sagt die Beowulf dazu?"

"Der Kapitän der Beowulf ist ganz unserer Meinung - ein verheerender Erstschlag mit Primär und Sekundärbewaffnung stellt auch seiner Meinung nach den größtmöglichen Schaden in der Moral des Gegner dar."

"Ja, das wird ein Bissen, an dem sie sich verschlucken werden"

"Beowulf schwenkt aus."

"Ah. Operationszentrale, sind die Zielzuweisungen mit der Beowulf bereits synchronisiert?"

"Hier OPZ, alles bereit."

"Sichtblenden!"

"Sieben Sekunden."

"Sechs."

"Feuerfreigabe auf Null."

"Fünf."

"Vier. Beowulf bestätigt alle Parameter und synchronen Feuerbefehl."

"Drei. Schiff in voller Gefechtsbereitschaft. Alle Systeme grün."

"Zwei."

"Eins. Waffen sind ausgerichtet."

"Null. Feuer frei!"

Wieder erzittert der Rumpf und das rasende Kreischen der Psionenresonatoren hallt in jeden Winkel des Schiffes, untermalt vom sanften Klacken der Schnellfeur Strahlengeschütze der Sekundärbewaffnung. Die beiden Kreuzer feuern aus allen Rohren ohne Unterbrechung.

Für die Relusianer scheint plötzlich die Hölle loszubrechen. Ohne Vorwarnung zerfetzen die Resonatoren ihre Schiffe, andere werden vom Schnellfeuer zertrümmert. Auf relusianischer Seite hat man vollkommen die Übersicht verloren.

Panik bricht aus.

Relusianische Mannschaften sind zwar erfolgreiche Räuber, aber eben keine sorgsam ausgebildeten Soldaten für richtige Schlachten im All oder auf Planeten. Der unerwartet brutale Angriff aus dem scheinbaren Nichts, streut Angst und Verzweiflung in die relusianischen Reihen. Der gerade so sicher geglaubte Sieg und die ersehnte reiche Beute sind Geschichte und der Tod klopft an die Tür.

So tun viel Relusianer das, was Räuber zumeist tun, wenn plötzlich das Militär anrückt: sie versuchen zu fliehen...

Aber in der engen Formation der relusianischen Flotte bedeuten panisch ausbrechende Schiffe nur eines: in dem Chaos rammt man sich gegenseitig! Was zu noch mehr Chaos führt...

Und nun kommt der Todesstoss: Die schweren Zerstörer stoppen ihren vorgetäuschten Rückzug und gehen ebenfalls mit aller Macht zum Angriff über. Wie in einem Schraubstock, der sich unerbittlich schließt wird die Relusianerflotte zerquetscht und Schiff für Schiff vernichtet.
"Die Tesla meldet die Flucht eines Relusianeschiffes."

"Ist doch nur eins... dann können sie ja zuhause erzählen was passiert ist."

"Die Tesla erbittet die Erlaubnis das Schiff zu verfolgen und zu entern."

"Was? Wozu der Aufwand?"

"Tesla meldet: An Bord ist Gehjamn!"

"Was? Der Schlächter von Jarran? Der darf nicht entkommen! Erlaubnis erteilt. Möge sein Ende voller Grauen sein."

Gehjamn der Schlächter von Jarran, er gab den Befehl die Sklaven als Leitsystem einzusetzen, seit dieser Zeit steht sein Kopf ganz oben auf der Liste aller Ordenskapitäne, ja sogar jedes einzelnen Soldaten. Ihn zu fassen, wäre das Sahnehäubchen auf dem Sieg.

Gehjamn versucht sich aus der Schlacht zu stehlen, aber sein beschädigtes Schiff zieht eine lange Plasmaspur hinter sich her und die Tesla ist sowieso das schnellere Schiff. Und so kommt alles ganz schnell. Das Enterkommando versteht sein Handwerk und es gelingt ihnen im Handstreich den Massenmörder festzunehmen.

Aber was nun?

Die Schlacht ist siegreich beendet. Was mit dem verbrecher tun?
Da hat der Kapitän der Beowulf eine Idee...

In der Nähe gibt es eine große resulianische Kolonie. Ein kurzer Angriff legt deren Verteidigung lahm. Man packt nun alle im All treibenden Reaktoren zusammen und befestigt sie an Gehjamns Schiff, fesselt den Kerl in seinem Cockpit und manipuliert die Steuerung.

Dann starten die Motoren...

Das letzte was Gehjamn sieht, ist das was seine Opfer zuletzt sahen.
Er rast auf die größte Ansiedlung zu und der Boden kommt immer näher...
Sein Ende bedeutet auch das Ende der Kolonie, die nun auf viele Jahrhunderte verstrahlt und damit unbewohnbar ist. Für die Relusianer nahm ein schwarzer Tag ein Ende. Der Orden feierte den ersten Sieg seiennr neuen Flotte und ein Fanal das allen anderen Rassen für die Zukunft eine Warnung sein sollte.
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Guennie1568 (28.09.2014)
Old 07.11.2014   #6
Clausewitz
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Es geht weiter mit den Ratten :-) Sind nicht klein zu kriegen
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Es geht weiter mit den Ratten :-) Sind nicht klein zu kriegen
Das ist der Vorteil hier vorbei zu schauen. Hier gibt es immer alle neuen Kapitel... im egoforum... "vielleicht und irgendwann wenn..."

Logisch das ich unsere page bevorzuge oder?
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Zeit des Glaubens

Viele Jahrtausende saß es fest, jenes furchtbare Raubtier namens Mensch. Endlose Generationen erschlugen sich gegenseitig, für eine Handvoll Dreck oder nur ein paar Worte. Die Nachgeborenen wateten geradezu auf einer Oberfläche getränkt durch Ströme von Blut und den faulenden Eingeweiden der Geschlachteten.

Doch nun müssen sie sich nicht mehr gegenseitig umbringen, nein jetzt einigt sie der äußere Feind, der Alien...

Wie praktisch, das es so viele verschiedene Alienspezies gibt, die man töten kann...

"Mit dem Alien kam das Böse ins Universum."

Neobibel, 3tes Buch Genesiom, Vers 234

"Die Menscheit wurde für ihre Anbetung des Übels Mammon bestraft und ins All verstreut. Doch der Herr offenbarte sich den wahren Gläubigen und verkündete die Wahrheit."

Neobibel, 14tes Buch Genesiom, Vers 12

Die Wahrheit, ja die wird vom Orden verbreitet, mit Feuer und Schwert...

Und wehe denen, die nicht zuhören wollen...

"Und so lenkte der Herr die Arche ins Unbekannte, zu bauen eine neue Heimat für die Gläubigen und der Name der Arche war EGES Carolus Magnus."

Neobibel Offenbarungen des Lichts, 1tes Buch Feuerschein, Vers 77

Jenseits aller militärischen Mühen und des Aufbaus neuer Stützpunkte auf besiedelbaren Welten wie Semitron, gaben die Ordensleute nie die Suche nach dem neuen Heimatplaneten auf. So bildete sich eine eigene Rittergruppe aus, die Gralssucher oder Sucher, die ihr Leben der Suche nach dem neuen Gral, der riesigen EGES Carolus Magnus widmeten.
Wie einst der vielbesungene Parsifal, gibt es für die, welche den Weg der Gralssucher wählen nur noch eines: die heilige Suche.

Wer diesen Weg wählt, erwirbt sich hohes Ansehen, bezahlt aber dafür mit einem enthaltsamen, oft einsamen Leben und nur eine marginale Hoffnung jemals das Ziel zu erreichen. Ein Job für Träumer und Idealisten, die eine Illusion leben möchten. Kleine schnelle Schiffe mit hervorragenden Sensoren werden von ihnen genutzt und so ganz nebenbei kartographieren sie die Galaxie, was die Kriegsflotten sicher zu schätzen wissen...

"Dies sei ganz allein euer Universum, mit allem was darin sei."

Neobibel Verheißungen des Göttlichen, 2tes Buch Erleuchtungen, Vers 4

Wenn jemand noch eine Begründung für rücksichtslose Expansion sucht, greife er hier zu...

"Erbauet Sternenschiffe, stark und mächtig, auf das sie die Wahrheit im All verbreiten werden und das Böse zerschmettern. Brennet es aus, das Übel, mit aller Macht."

Neobibel Offenbarungen des Lichts, 3 tes Buch Sternenschwert, Vers 96

Werft 233 delta

Es ist Sonntag, die meisten Ingenieure und Monteure haben frei. Nur eine Notbesatzung hat Dienst, um eventuell bei Notfällen eingreifen zu können.
Aber leer ist die Werft beileibe nicht.

Viele Mitarbeiter kommen auch zuweilen am Wochende, um ihren Kindern zu zeigen, wo sie arbeiten, was sie dort tun und tausend Fragen zu beantworten. Hier macht die totale Isoaltion der Gesellschaft es möglich, das die lieben Kleinen selbst auf militärischen Bereichen herumlaufen können. Ganz im Gegenteil, Ingenieurskorps, Raumflotte und Orden beginnen hier bereits den Nachwuchs für sich zu begeistern.

"Papa was baut ihr gerade?"

"Schau dort, wir bauen einen Turm für den neuen Kreuzer Beijing. Sieh dort ist er, schau ihn dir ruhig an."

"Oh, der ist aber riesig, viel größer als ein Haus!"

"Ja, natürlich, das machen wir alles, damit unsere tapferen Kämpfer das Böse besiegen können."

"Toll! Kann ich auch Kapitän werden? Oder Schiffbauingenieur oder..."

"Oder, oder... Du kannst alles werden, es kommt einfach darauf an was du besonders gut kannst - das solltest du machen, um der Gemeinschaft optimal zur Verbreitung der wahrheit zu helfen. So machen wir alle es."

"Also nicht wie diese ekligen Aliens, da denkt ja jeder nur an sich selbst."

"Genau, Egoismus ist eine Sünde und eine Erscheinungsform des Bösen.
Kennst du die Stelle in der Neobibel?"

"Ja, Neobibel 4tes Buch Genesiom, Vers 287."

"Sehr gut. "Und der Alien, der Avatar des Bösen, wird von innen zerfressen durch die Gier und die Selbstsucht. Seine verfluchte Seele wird ewig hungern und niemals satt werden, bis in alle Ewigkeit. Sein Leiden wird unendlich sein. Jammern, zetern und wehklagen werden sein peinigung erfüllen und keine Möglichkeit der Erlösung.""

"Stimmt es, das die Aliens, Menschen schlecht behandeln und die dann im Müll leben müssen?"

"Ja, leider, als Ratten werden diese armen, verstreuten Menschen beschimpft. Doch keine Angst wir weden sie alle retten und die Aliens für ihre Freveltaten entsprechend bestrafen."

"Das macht mich froh. Ich werde auch bei dieser heiligen Mission helfen. Papa, was ist das da?"

Plötzlich, erweckt ein gigantische Röhre das Interesse des jungen Besuchers.

"Das?"

"Ja, ist es ein Zerstörerrumpf?"

"Nein, was du da siehst, ist der erste Prototyp eines Erzengels."

"Ein neuer Schiffstyp?"

Der Mann lacht freundlich.

"Nein, der Erzengel wird das Hauptgeschütz der eines Tages kommenden Schlachtschiffe sein, die Schiffe, die das Univerum endgültig reinigen werden und die Menschheit in das neue Zeitalter der Erlösung führen."

"So riesige Geschütze? Dann müssen die Schiffe ja unvorstellbar groß sein."

Ein nachdenklicher, aber freundlicher Mann schlendert vorbei.

"Nun unvorstellbar sicher nicht, aber es werden Titanen des Weltraums sein, die ganze Planeten pulverisieren können. Deine Generation wird das Privileg haben, diese Schiffe ins Universum zu senden - "Mein ist die Rache, ich will verheeren alle Frevler, die mein Volk verderben wollen, sie sollen getilgt werden aus Raum und Zeit. Ihr, die Gläubigen, sollt sein mein Werkzeug." "

Neobibel Offenbarungen des Lichts, 1tes Buch Quell der Reinheit, Vers 22

Und schon ist der Mann wieder in Gedanken verloren und schlendert davon.

"Wer war das denn?"

"Das war der Chefkonstrukteur Akashi Namoto, er ist ein Genie, das sein gottgegebenes Talent, ganz in den Dienst unsererArbeit für das große Werk gestellt. Ein echtes Vorbild für uns alle, du bist ein Glückspilz, das er dir seine Aufmerksamkeit gewidmet hat. Das könnte ein Zeichen sein."

"Das auch ich Konstrukteur werde?"

"Oder sogar auf einem dieser Schiffe Dienst tun, das wir sich zeigen."

Die beiden gehen weiter.

Sie schauen sich viele Dinge an und der Sohn fragt seinem Vater die üblichen Löcher in den Bauch. Dann sehen sie ein schnittiges, kleines Schiff das fast fertig zu sein scheint.

"Was ist das für ein Typ, so eins habe ich noch nie gesehen."

"Oh, das ist ein Sucherschiff, die Sucher brauchen nicht viel, sie legen Wert auf Geschwindigkeit, Reichweite und Sensoren. Und dann noch die vielen Nahrungsvorräte, viel Platz ist da nicht mehr drinne."

"Aber die Suche nach dem Gral ist doch etwas ganz besoderes oder?"

"Den Gral zu suchen ist ganz besonders segensreich, nur eine absolut reine Seele hat überhaupt die Chance den Gral zu finden. Schon ein Sucher zu werden bedeutet eine lange Erforschung der Seele, die meisten scheitern schon vorher. Und dann erwartet dich die Einsamkeit des Alls, angefüllt mit unbekannten Gefahren durch die Avatare des Bösen. Und ein ungewisses Schicksal."

"Ui, das hört sich ganz schön schwer an."

"Alles was mit dem orden zu tun hat, bedeutet ein großes Opfer, für diejenigen die Mitglieder werden. Ganz gleich ob du auf Schiffen des Ordens dienst, ein Sucher wirst oder ein fahrender Ritter. Es bedeutet immer totale Hingabe, Opferbereitschaft und stetiges Arbeiten an sich selbst. Man dient Gott und den Mitmenschen, ganz direkt und selbstlos. Wer den Ruf des Herrn spürt, für den gibt es nur den Orden."

"Wer den Herren vernimmt und sich zum demütigen Dienst entschließt, der bereitet den Weg für die, die ihm im Herrn folgen. Ihnen sei die ewigliche Seeligkeit der gewisse Lohn."

"Neobibel, Offenbarungen des Lichts, 3tes Buch Sternenschwert Vers 227
sehr gut. Schau dort! Ein Schiff wird docken."

Sie eilen zur Aussichtsplatform um dem Dockmanöver des beeindruckenden Schiffes zuzuschauen.

"Das ist ja ein mächtiges Schiff, ein Kriegsschiff! Vater, welches ist es?"
"Es ist die Blücher. Schau sie dir gut an. ein stolzes Schiff, sie kommt gerade aus dem Einsatz zurück."

"Sie hat die fiesen Aliens bekämpft?"

"Sie kommt aus der Schlacht gegen die Relusianer zurück. Viele Schiffe des verdorbenen Sklaventreiber vielen ihren Geschützen zum Opfer. Unserer Kämpfer haben das Böse erfolgreich in die Schranken gewiesen."

"Und werden wir jetzt die Relusianer weiter angreifen?"

"Aber nein, das dürfte gar nicht mehr nötig sein. Jetzt wo die Relusianer derart geschwächt sind, werden viele andere Aliens über sie herfallen. Die wollen sich sicher an ihnen rächen."

"Oh. Da ist aber praktisch, gut wenn sich diese widerlichen Aliens gegenseitig fertig machen."

"Genau. Unsere noch wenigen Kreuzer haben wichtigere Aufgaben zu erledigen, als ein paar schäbige Sklavenhändler auseinander zu nehmen. Die Blücher wird nicht lange im Dock verweilen schau sie dir gut an."

So ziehet aus, suchet und findet, was ich für euchbereitet habe.

Neobibel Offenbarungen des Lichts, 1tes Buch Feuerschein, Vers 112
Fortsetzung folgt
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